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Nikomachische Ethik – Tugend und Glückseligkeit

Autor: 

Aristoteles

Sprecher: 

Steffen Wink

Hörbuch-Länge:

10 Stunden 22 Minuten

Kategorie:

Aristoteles, Gute Lebensführung, Hauptwerke der Philosophie, Philosophie

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Inhaltsbeschreibung

Die Nikomachische Ethik von Aristoteles ist eines der bedeutendsten Bücher, die je geschrieben worden sind.

Eine der zentralen Fragen der wesentlichen Philosophie lautet seit jeher:

Was ist eine gute Handlung? Wie führt man ein gutes Leben?

Auf diese Frage gibt es im westlichen Denken drei Theorien, die besonders einflussreich waren:

1.) Der Konsequentialismus: Die Meinung, dass eine gute Handlung davon bestimmt wird, was das Resultat dieser Handlung ist. Oder im speziellen Fall des des Utilitarismus: Ob eine Handlung eine nützliches Resultat bringt. Diese Theorie wurde im 19. Jahrhundert insbesondere von John Stuart Mill geprägt und prägt bis heute viele Theorien insbesondere in den ökonomisch geprägten Kontexten des Homo Oeconomicus.

2.) Deontologie: Der Mensch kann das Resultat einer Handlung oft nicht beeinflussen, weil Faktoren existieren, die sich seiner Kontrolle entziehen. Deshalb bestimmt nicht das Resultat, sondern die Absicht, die Begründung oder – wie Immanuel Kant schreibt: Die Maxime einer Handlung ihre Güte.

3.) Eudaimonie und Tugendethik: Das höchste Gut des Menschen ist die Glückseligkeit. Um Glückseligkeit zu erlangen bedarf es der Gewohnheit, tugendhaft zu leben.

Nach dem Sohn oder dem Vater von Aristoteles „Nikomachos“ benannt, ist die Nikomachische Ethik bis heute eines der einflussreichsten Werke für die Auffassung der Tugendethik.

Glückseligkeit ist deshalb das höchste Ziel, weil es kein anderes Ziel gibt, das nur um seinetwillen erstrebt wird:.

Und: Es gibt kein menschliches Ziel, dass letztlich nicht das Glücklichsein bezweckt.

Was aber führt zur Glückseligkeit?

Aristoteles behandelt hier viele noch heute diskutierte Theorien wie den Hedonismus, also die Meinung, dass lustvolles Leben zum Glück führt, den Reichtum und viele andere Kandidaten, die zum menschliche Glück zu führen versprechen.

Letztlich zeigt Aristoteles eindrücklich, wie und warum das tugendhafte Leben den Menschen glücklich macht.

Dabei werden verschiedene Typen von Tugenden und eine systematische Einteilung derselben vorgenommen.

Tugendhaftes Leben ist das Resultat eines Habitus, einer Gewohnheit sich tugendhaft zu verhalten. Tugendhaft ist letztlich das maßvolle Leben, das Aristoteles daraus ableitet, dass Tugenden immer in der Mitte zwischen zwei nicht erstrebenswerten Extremen liegen. Beispielsweise:

Der Mut ist die Mitte zwischen Feigheit und Tollkühnheit.
Die Großzügigkeit die Mitten zwischen Geiz und verschwenderischem Verhalten.
Sanftmut: Die Mitte zwischen Schwächlichkeit und Jähzorn

Die Nikomachische Ethik ist allen Hörerinnen und Hörern zu empfehlen, die sich in sehr sorgfältiger und erkenntnisreicher Weise mit der Frage nach einer guten und glücklichen Lebensführung auseinandersetzen möchten.

———
Das Hörbuch folgt der Übersetzung von Eugen Rolfes von 1911. Fliegenglas empfiehlt dabei die Ausgabe des Meiner Verlages unter www.meiner.de.

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